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BMW M „Neue Klasse“ mit viel Power und Technologie

BMW M

Die "Neue Klasse" wird zum elektrischen Performance-Maschine

BMW M konkretisiert Pläne für die elektrische „Neue Klasse“

München/Schweiz – Die BMW M GmbH treibt ihre Transformation zur Elektromobilität voran. Mit der Ankündigung der ersten High-Performance-Automobile auf Basis der sogenannten „Neuen Klasse“ bestätigt der Hersteller den technologischen Fahrplan für die nächste Generation sportlicher Fahrzeuge. Im Fokus stehen dabei ein neuartiges Antriebskonzept sowie eine vollständig überarbeitete Software-Architektur.


Antriebskonzept: Vier Motoren für maximale Variabilität

Kern der technischen Neuausrichtung ist ein elektrisches Allradsystem, das auf vier unabhängigen Elektromotoren basiert. Anders als bei herkömmlichen E-Fahrzeugen, die oft nur über einen Motor pro Achse verfügen, ermöglicht dieses Layout eine stufenlose und präzise Momentenverteilung an jedes einzelne Rad.
Dieses System erlaubt es, die Kraftübertragung innerhalb von Millisekunden an die jeweilige Fahrsituation anzupassen. Laut BMW M soll diese Architektur das klassische M-Fahrgefühl – charakterisiert durch Agilität und Präzision – in das Zeitalter der Elektromobilität übertragen und die physikalischen Grenzen der Fahrdynamik neu definieren.

Neue Batterie- und Ladetechnologie

Parallel zum Antriebsstrang kommt die nächste Generation der BMW Hochvoltbatterien zum Einsatz. Diese wurden spezifisch für die Anforderungen von Performance-Fahrzeugen optimiert. Zu den technischen Zielen gehören:
 * Erhöhte Energiedichte: Für gesteigerte Reichweiten trotz hoher Leistungsabgabe.
 * Verbesserte Ladeperformance: Kürzere Standzeiten durch optimiertes Thermomanagement und höhere Ladekurven.
 * Dauerleistung: Die Fähigkeit, hohe Leistungswerte auch über längere Zeiträume (z. B. auf der Rennstrecke) konstant abzurufen, ohne dass das System thermisch drosselt.


Zentralisierte Fahrdynamik-Software

Ein wesentlicher Bestandteil der „Neuen Klasse“ ist die Zentralisierung der Fahrzeugsteuerung. Während früher verschiedene Steuergeräte für Antrieb, Fahrwerk und Bremsen separat arbeiteten, übernimmt nun eine zentrale Recheneinheit die Koordination.

Diese Integration ermöglicht eine deutlich schnellere Verarbeitung von Sensordaten. Der Antriebsstrang kann somit direkter mit dem Fahrwerk und den Regelsystemen kommunizieren, was das Ansprechverhalten des Fahrzeugs signifikant verbessert.
Strategische Ausrichtung

Mit diesem Schritt vollzieht die BMW M GmbH den Übergang vom Verbrennungsmotor über Hybridsysteme hin zum vollelektrischen Antrieb im High-Performance-Segment. Die ersten Modelle der „Neuen Klasse“ werden voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts (ab ca. 2027) auf den Markt kommen und markieren den Beginn einer neuen Produktära für die Performance-Tochter von BMW.

Quelle: BMW Press Group

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